» Kastrationen
- 1: Situation.
- 2: Streuner.
- 3: Ware Haustier.
- 4: Aufklärung.
- 5: Kastrationsaktionen.
- 6: Der Eingriff.
- 7: Vorteile/Nachteile.
- 8: Tierschutz und Tourismus.
- 9: Tierärzte.
- 10: Beispiel: Mochlos.
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Stichwort: Tierärztepool
Was ist eigentlich ein Streuner?
1. die wilden Streuner
Ein Tier, das ohne jegliche Identifikationsmerkmale umherlaufend beobachtet werden kann, wird allgemein als Streuner bezeichnet. Wilde Streuner leben meistens schon seit Generationen ohne menschliche Fürsorge und sind so angepasst an ihre Lebenssituation, dass sie wirklich scheu wie ein Wildtier sind.

Abgemagert, scheu und von Krankheit gezeichnet
- Streunertiere werden nicht gepflegt; dementsprechend zerzaust sehen sie meistens aus.
- Viele der wildgeborenen Hunde und Katzen haben in ihrer Prägephase kaum Kontakt zu Menschen. Sie sind daher relativ scheu und lassen sich nicht gerne anfassen, geschweige denn einfangen.
- Die Tiere besitzen keine Identifikationsmerkmale wie Halsbänder, Tätowierungen, Mikrochips oder ähnliches.
- Streunertiere sind häufig unterernährt und haben sichtbare Mangelerscheinungen. Parasiten, Verletzungen, Autounfälle und die im Winter manchmal sehr krassen Witterungsbedingungen zeichnen viele Tiere.
2. die ausgesetzten Streuner
Diese Tiere machen den überwiegenden Teil der Streuner in den südlichen Urlaubsländern aus: Tiere, die von ihren Besitzern ausgesetzt wurden.

Verängstigter Streuner mit Halsband
Die Tierschützer in den südeuropäischen Ländern und ganz besonders in Griechenland gehen davon aus, dass hier das eigentliche Problem der Streuner-Überpopulation liegt: die von privaten Tierhaltern ausgesetzten Tiere.


