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» Kastrationen

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Kontoinhaber: Förderverein
Arche Noah Kreta e.V.

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Stichwort: Tierärztepool

Die Situation

Ira ist in Griechenland kein Einzelfall. Das Elend der Ketten-/Tonnenhunde und Streunertiere in einigen südeuropäischen Ländern ist unermeßlich. Während der Touristensaison finden viele Streuner Nahrung in den Abfällen der Tourismusindustrie und man lässt sie gewähren, weil die Touristen häufig tierlieb sind.

In den Wohngebieten und Siedlungen der großen Städte sieht es aber anders aus, dort werden die Streuner und ganz besonders die Katzen als Plage angesehen. Nicht selten findet man um die Wohnhäuser Katzenrudel mit 30 und mehr Tieren. Diese Tiere fallen den Menschen zur Last und bezahlen das häufig mit ihrem Leben, indem sie Opfer von Vergiftungsaktionen oder anderen - mitunter äußerst grausamen - Methoden zur Dezimierung der Streunerpopulation werden.

Wie viel streunende Katzen und Hunde es zum Beispiel auf der Insel Kreta gibt, ist nicht bekannt. Schätzungen gehen von bis zu 500.000 Tieren aus. Klar ist: Es sind viel zu viele!

Trieb zur Arterhaltung

Der Fortpflanzungstrieb bei Hunden und Katzen hat nichts mit romantischer Harmonie an einem lauen Sommerabend zu tun, sondern ist ein Instinkt, der der Weitergabe der eigenen Gene zur Erhaltung der Art dient. Diesen Instinkt leben Millionen Straßentiere täglich aus. Oft setzen sie bei dieser „Liebesmüh“ auch noch das eigene Leben aufs Spiel.

Ein kleiner Schnitt

Da die Tiere nicht verstehen, in welches Elend sie ihre Jungen hinein gebären, sehen die Tierärzte und Tierschützer des Tierärztepools in Kastrationsaktionen eine bewährte effektive und sinnvolle Tierschutzmaßnahme, dem Fortpflanzungstrieb der Streuner durch einen kleinen Schnitt ein Ende zu bereiten.

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