» Berichte & Tagebücher
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- 2: Die vergessenen Seelen Rumäniens.
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- 4: Rumänien- April 2011.
- 5: Kapverden - Januar 2011: Der lange Weg - vor und hinter uns - .
- 6: Kastrationen um Leben zu retten.
- 7: Kapverden - Juni 2010.
- 8: Kroatien - Juni 2010.
- 9: Fotogalerie Dominikanische Republik - Januar 2010.
- 10: Dominikanische Republik - Januar 2010.
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- 12: Rumänien - Juni 2009.
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- 19.1: Teil 1 - frühmorgens.
- 19.2: Teil 2 - Sichtung.
- 19.3: Teil 3 - Vorbereitungen.
- 19.4: Teil 4 - OP-Tag 1.
- 19.5: Teil 5 - Volles Programm.
- 19.6: Teil 6 - Leatherman.
- 19.7: Teil 7 - Impressionen.
- 19.8: Teil 8 - Zollstress.
- 19.9: Teil 9 - Termine und Abschied.
- 19.10: Nachsatz und (40) Fotos.
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20.11.2006
Heute ist Montag und wir sind mit unserem Material nun mehr fast ganz am Ende. Wenn wir nicht bald unsere Sachen aus dem Zoll bekommen, müssen wir vorzeitig aufhören zu operieren.
Deshalb begebe ich mich morgens um neun Uhr zum "Despachante" (dispatcher) Senhor Modesto, der uns von Bekannten, den Besitzern des Lebensmittel- und Haushaltswarengroßhandelsunternehmens "Adega", empfohlen wurde und der sich bemühen wird, die Angelegenheit zu beschleunigen. Die ganze letzte Woche hat sich nämlich nichts getan, da der für uns zuständige Direktor des Zolls am Flughafen einen Todesfall in der Familie hatte. Bei solchen Ereignissen pflegen die Menschen auf Cabo Verde ihre Arbeitsstellen unangekündigt und ohne die Nennung einer Vertretung zu verlassen. Offensichtlich kommen sie erst nach der Beerdigung wieder zurück.
Senhor Modesto und ich fahren zum Flughafen. Der Direktor des Zolls ist schon wieder nicht da, und wir werden auf den Nachmittag vertröstet.
Als wir am Nachmittag wiederkommen und sich nach mehreren Stunden Wartezeit letztlich die Türen des Zoll – Lagers für uns öffnen, ist das ein Augenblick unglaublicher Erleichterung.

Und als wir – Cesaltina und ich – mit den fünfzehn Kisten voller Material in Ponta d’Agua eintreffen, ist der Jubel groß.
Wir kommen keine Minute zu früh. Wenn es heute auch nicht geklappt hätte, hätten wir morgen nicht mehr arbeiten können.
Ich habe an diesem Tag so gut wie nichts operiert, aber trotzdem bin ich sehr zufrieden mit der Leistung des heutigen Tages, auch wenn sie zum größten Teil aus höflichem Grüßen und stundenlangem Warten bestanden hat.



