DeutschEnglishFrancais
5.2.2012 : 0:29  - Schriftgröße:

» Berichte & Tagebücher

Tierschutzkalender 2012

klick!

Spendenkonto

Kontoinhaber: Förderverein
Arche Noah Kreta e.V.

Institut: Commerzbank Lübeck
BLZ: 230 400 22
Kto.: 020923900

IBAN: DE02230400220020923900
BIC: COBADEFFXXX

Stichwort: Tierärztepool

26.01.2007

Durch den Erfolg im November 2006 war klar, dass dies nicht die letzte Kastrationsaktion in der nordportugiesischen Stadt Valongo in Zusammenarbeit mit Dr. Fernando sein würde.

„Im Februar kann es weitergehen“, war der Inhalt einer e-mail von Fernando, der der ETN  gerne folgte. Dieser Termin passte auch ausgezeichnet in die Planung, denn ein kleines Tierheim in der Nähe von Barcelona hatte ebenfalls ein Problem. Hier war tragischerweise die ortsansässige Tierärztin verstorben und die Nachfolge war ungeklärt. Somit stauten sich die zu kastrierenden Tiere.

Und da Barcelona ja eh auf dem Weg nach Portugal liegt, baten wir den Piloten um eine kurze Zwischenlandung.


Für uns immer geöffnet. Der Eingang zum Tierheim.

Mit einem etwas verschwommenen Blick deutete sich an, dass mehr Arbeit auf uns wartete, als erwartet.

Die Hunde im Tierheim waren zwar das Problem, wegen dessen der ETN von „Evi“ um Hilfe gebeten wurde, aber wenn wir schon einmal da sind…?


Evi


Angelique

Die Katzenpopulation in Ampuria Brava kennt niemand besser als Evi und so war ihr nicht entgangen, dass wieder viele unkastrierte Tiere „ihr“ Territorium als potentielle Gebärmaschinen bevölkerten. Uns unverständlich, wie sie mit zielstrebiger Sicherheit – ohne „Ecke“ im Ohr - erkannte, welches Tier bereits kastriert war und welches nicht.

Hier in Ampuria Brava haben die Tierschützer schon viele Tiere kastrieren lassen und die Situation damit gut im Griff. Aber es kommen halt doch irgendwie immer Katzen nach (Nachkommen von  unkastrierten Tieren, ausgesetzte oder eingewanderte Tiere) die, und dass dokumentiert der ETN schon seit langem, in einem Halbjahresturnus ebenfalls kastriert werden müssen, um einen nachhaltigen Erfolg zu garantieren.

So hatten sich an unserem Ankunftstag viele Tierschützer mit Fallen bewaffnet und waren ausgezogen, um uns die Sorge von Langeweile gänzlich zu nehmen.

Da die Uhr 17:00 anzeigte, als wir das Tierheim betraten und bereits einige Gäste in ihren Fallen auf uns warteten, und wir die Tiere nicht dem Stress der ungewohnten Gefangenschaft länger als nötig aussetzen möchten, begannen wir unverzüglich mit der Arbeit.

Das linke der beiden Holzhäuschen, welches uns als OP-Haus diente war genauso hergerichtet, wie wir es beim letzten Mal verlassen hatten.

Allerdings bestand diesmal ein weiterer der kleinen Räume fast ausschließlich aus Katzenkörben, in denen sich unsere Patienten 24 Stunden von ihrer Operation erholen durften.

Der frühe Zeitpunkt im Jahr war günstig gewählt, denn es gab so gut wie keine trächtigen Tiere. Für die Katzen ein wesentlich schonender Eingriff, denn das Entfernen der Früchte bedeutet einen weit größeren Eingriff.  


rechts: das OP-Haus, davor die Kantine

Angelique, die „Hundefrau“ erzählt uns von einer Hündin, deren Hinterbein extrem geschwollen ist. Dieses Tier hat eine starke Entzündung der Zehe und bevor wir an eine Amputation denken, möchten wir erst einmal ein Röntgenbild haben.  

Das geht natürlich erst Morgen, bis dahin wird die süße Hündin (beim Schreiben dieser Zeilen vielleicht schon im Tierheim Köln/Hürth und dringend nach einem neuen Frauchen/Herrchen suchend) unter Schmerzmittel und Antibiose gesetzt.  


Vorsicht: so lieb wie sie ist, so groß ist sie auch
Kira ist ca. 7 Jahre alt
Kontakt: Kerstin Sonnenfeld: Tel: 0172-3520484

Natürlich ist es dunkel, als wir unsere Arbeit spät abends beenden, aber das Auspacken hat sich auf jeden Fall noch gelohnt!

  • Kater:      4
  • Katzen:    3
  • Rüden:        2
  • Hündinnen:    2
  • Insgesamt:     11
 nächste/next -> Teil 2 - Katzen
 
Auszeichnungssprache: valides xhtml 1.0 strict Layout: CSS Level 2